Das Feuer aus der Asche: URBNTIGER


November 2017.


Die Gründung von URBNTIGER entsprang einem tiefen Verlangen in mir.

Ein Verlangen der Leistungsgesellschaft etwas entgegenzusetzen.

Dem Stress, den Überstunden, dem Druck, der ANGST zu Versagen, wodurch die "Mitglieder" der Leistungsgesellschaft in Burnout, Sucht und Depression getrieben werden. Meine Mutter starb am 21. April 2017.

An einer Depression, die sie versuchte in Alkohol zu ertränken.


Sie war sich selbst nichts mehr wert, denn sie konnte nicht mehr arbeiten, nichts mehr leisten. Sie war in der Leistungsgesellschaft nichts mehr wert. Sie fand keinen Weg aus den Schuldgefühlen, aus dem schlechten Gewissen.


Diese mentale Krankheit zerstörte sie von innen.

Ich musste dabei hilflos zusehen, obwohl ich alles in meiner Macht unternahm, um ihr zu helfen.

Ich fand sie eines Tages leblos in der Badewanne.

Ihre Organe versagten, ihr Herz stand still. Ich konnte sie nicht retten.


Was mich stabil hielt: Mein Training, meine Freunde, fernöstliche Philosophie.

Mit meinem Schmerz loderte gleichzeitig ein Feuer in mir auf. Ich gab dem Feuern einen Namen: URBNTIGER.


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